Ausstellung im Kunstraum Elsa mit Fotografie, Kunst und Wissenschaft
Kuratiert von Katharina Bosse
Die Thingstätten wurden 1933-36 als propagandistische Freilichtbühnen und Versammlungsplätze des Nationalsozialismus erbaut. 400 waren geplant, etwa 60 wurden errichtet, viele davon sind heute noch in Deutschland, Polen und Russland auffindbar. Einige sind in Vergessenheit geraten, andere wie die Berliner Waldbühne werden bis heute aktiv als Freilichttheater genutzt.
Das Projekt vereint 23 internationale KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen auf den
Spuren dieser bis heute wenig bekannten Geschichte. Kunst und Dokumentation, Text und Bild ermöglichen eine interdisziplinäre und pluralistische Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Vergangenheit für die Gegenwart.
Die Ausstellung wurde 2023 im Deutschen Haus NYU in New York gezeigt und ist nun das erste Mal in Deutschland zu sehen. Sie beruht auf dem intensiv recherchierten Fotoband „Thingstätten“ (Geymüller, 2021) und der interaktiven Website www.thingstaetten.info
Das Projekt wurde vom European Heritage Award in der Kategorie „Research“ mit „special mention“ ausgezeichnet.
Mehr Infos unter https://elsa-art.de